Skip to content
Parlamentarischer Abend 2026 der Bundesvereinigung Lebenshilfe: Vertreter*innen der Lebenshilfe gemeinsam mit wichtigen Entscheidungsträger*innen aus der Bundespolitik.

„Alles steht und fällt mit der Eingliederungshilfe!“

Medi­en­mit­tei­lung vom 15. April 2026, Bun­des­ver­ei­ni­gung Lebens­hil­fe e.V.

Beim Par­la­men­ta­ri­schen Abend der Lebens­hil­fe appel­lier­te ges­tern die Bun­des­vor­sit­zen­de Ulla Schmidt an die Abge­ord­ne­ten des Bun­des­ta­ges, die Teil­ha­be von Men­schen mit Behin­de­rung nicht zu gefähr­den und kei­ne Leis­tungs­kür­zun­gen zuzulassen.


Ber­lin. Auf­grund des gro­ßen Kos­ten­drucks in Deutsch­land befürch­tet die Bun­des­ver­ei­ni­gung Lebens­hil­fe har­te Ein­schnit­te für Men­schen mit Behin­de­rung und ihre Fami­li­en. Um Kür­zun­gen bei der Ein­glie­de­rungs­hil­fe zu ver­hin­dern, hat der Ver­band die bun­des­wei­te Kam­pa­gne „Teil­ha­be ist Men­schen­recht“ gestar­tet und rich­tet sich mit einer Peti­ti­on direkt an den Deut­schen Bundestag.

Ulla Schmidt, Bun­des­vor­sit­zen­de der Lebens­hil­fe und frü­he­re Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­rin, mach­te jetzt beim Par­la­men­ta­ri­schen Abend in Ber­lin deut­lich, wie unver­zicht­bar die Ein­glie­de­rungs­hil­fe für Men­schen mit Unter­stüt­zungs­be­darf ist: „Ohne die­se Leis­tung kön­nen Men­schen mit Behin­de­rung nicht teil­ha­ben. Die Ein­glie­de­rungs­hil­fe ist für sie die Tür, durch die sie in die Gesell­schaft kom­men und die Hil­fe, mit der sie ihr Leben füh­ren. Alles steht und fällt mit der Eingliederungshilfe!“

Rund 150 Gäs­te waren der Ein­la­dung der Lebens­hil­fe in die Ver­tre­tung des Lan­des Rhein­land-Pfalz beim Bund gefolgt – dar­un­ter: der Staats­mi­nis­ter für Bund-Län­der-Zusam­men­ar­beit beim Bun­des­kanz­ler, Dr. Micha­el Meis­ter, die Par­la­men­ta­ri­schen Staatsekretär*innen Micha­el Brand (Fami­lie), Kers­tin Grie­se und Kat­ja Mast (bei­de Arbeit und Sozia­les), Johann Saat­hoff (wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung), Anet­te Kram­me (Jus­tiz und Ver­brau­cher­schutz), der Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für die Belan­ge von Men­schen mit Behin­de­run­gen, Jür­gen Dusel, die Unab­hän­gi­ge Beauf­trag­te für Fra­gen des sexu­el­len Kin­des­miss­brauchs, Kers­tin Claus, die teil­ha­be­po­li­ti­schen Fraktionssprecher*innen Hei­ke Heu­bach (SPD), Wil­fried Oel­lers (CDU/CSU), Corin­na Rüf­fer (Bünd­nis 90/​Die Grü­nen), die Aus­schuss­vor­sit­zen­den Saskia Esken (Fami­lie) und Bernd Rüt­zel (Arbeit und Sozia­les) sowie wei­te­re Abge­ord­ne­te des Bundestages.

Die Gäs­te aus Bun­des­tag und Minis­te­ri­en kamen mit Vertreter*innen der Lebens­hil­fe mit und ohne Behin­de­rung inten­siv ins Gespräch. Neben dem Erhalt der Ein­glie­de­rungs­hil­fe sind die wich­tigs­ten aktu­el­len For­de­run­gen der Lebens­hil­fe an die Poli­tik nach­zu­le­sen im Inter­net unter www.lebenshilfe.de. Es gibt sie dort auch in Leich­ter Spra­che.

Wer die Peti­ti­on mit der Num­mer 195716 und dem Titel „Kei­ne Kür­zun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe für Men­schen mit Behin­de­rung“ unter­stüt­zen möch­te, zeich­net direkt auf der Peti­ti­ons­sei­te des Bun­des­ta­ges oder geht zunächst auf die Kam­pa­gnen­sei­te www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht. Mit einem Video wird dort für alle ein­fach erklärt, wie man sich regis­trie­ren und eine Bun­des­tags­pe­ti­ti­on unter­zeich­nen kann.

Jede Hilfe zählt!

Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen.